1. Warum muss ich eine Dichtheitsprüfung machen lassen?

Umweltschutz wird immer wichtiger - gerade vor der eigenen Haustüre.
Kaum ein Grundstückseigentümer weiss, ob sein privater Abwasserkanal wirklich dicht ist, oder ob evtl. Abwasser austritt und so Boden und Grundwasser verunreinigt.
Da die Abwasserkanäle in der Erde, oder sogar noch unter der Hausbodenplatte verlegt wurden, sind evtl. vorhandene Schäden nicht erkennbar.

Sind Schäden am Abwasserkanal entstanden, kann Schmutzwasser austreten (Exfiltration) und somit Boden- und Grundwasser verunreinigen. Es kann aber auch Grundwasser eintreten (Infiltration). Dabei könnte es zu einer Überlastung und zu einem Rückstau kommen. Die Folge wäre, dass tief liegende Räume evtl. geflutet werden könnten, oder dass durch das erhöhte Fremdwasseraufkommen (da ja nun mehr Wasser in den Kanal eingeleitet würde) die Klärwerke überfordert würden und somit die Qualität des Trinkwassers nicht mehr gewährleistet werden könnte.

2. Was habe ich für einen Nutzen von der Dichtheitsprüfung?

Durch die Prüfung steigere ich natürlich auch den Wert meiner Immobilie. Es gibt mir Sicherheit, dass kein Grundwasser in mein Haus eindringt und der Bausubstanz/ oder dem Inventar schadet und natürlich beteilige ich mich hier aktiv am Umweltschutz.

3. Welche Fristen sind zu beachten?

Im Regelfall muss die Prüfung von bestehenden Gebäuden bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Neubauten müssen sofort geprüft werden. Für Wasserschutzgebiete wird eine Fristverkürzung vorgesehen. Die Gemeinde bzw. Stadt kann abweichende Fristen festsetzen.

4. Was kostet eine Dichtheitsprüfung?

Für ein Einfamilienhaus mit normaler Anschlusssituation (ca. 6 - 7 m) werden von seriösen Dienstleistern die Kosten auf ca. 300 - 600 Euro geschätzt.

Es gibt jedoch viele Faktoren die diese Kalkulation beeinflussen können.
- sind Revisionsschächte vorhanden?
- gibt es Pläne der Hausentwässerung?
- wie lang ist der Kanal?
- wie viele Abzweige gibt es?
- gibt es Fehlanschlüsse?

Um die Kosten kalkulierbar zu machen ist ein Vorort Termin unerlässlich.
Danach kann ein Angebot erstellt werden.

5. Wann muß erneut geprüft werden?

Nach 20 Jahren.

6. Wo finde ich einen Sachkundigen?

www.sadipa.it.nrw.de/sadipa/

7. Können sich mehrere Hauseigentümer zusammenschließen?

Natürlich ist es sinnvoll, wenn sich mehrere Hauseigentümer zusammenschließen. Sicherlich wird hierbei die Preiskalkulation kostengünstiger werden.

8. Was ist wenn Schäden festgestellt werden?

Sollten Schäden festgestellt werden, sind diese vom Eigentümer zu sanieren.
Hierzu können verschiedene Verfahren angewendet werden.
Auch hier helfen wir Ihnen gerne weiter.

9. Muss ich mein ganzes Grundstück aufgraben lassen?

Nein, in vielen Fällen ist das nicht mehr nötig. Man unterscheidet hierbei zwischen der Sanierung in offener Bauweise und der grabenlosen Sanierung (Inlinerverfahren).
Beim Inlinerverfahren werden schlauchförmige Trägermaterialien (korrosionsbeständige Polyester-, Nadelfilz- oder Glasgewebeschläuche), welche mit einem Kunstharz getränkt sind, in den vorhandenen Kanal eingebracht. Dies ist meist die kostengünstigste Methode zur Sanierung.

10. Welche Leitungen müssen geprüft werden?

Geprüft werden müssen alle Abwasserleitungen auf Ihrem Grundstück, die im Erdreich oder unzulänglich verlegt sind und Schmutzwasser ableiten. Auch Leitungen unter der Bodenplatte gehören dazu.

11. Kommt meine Gebäudeversicherung für Schäden auf?

Unter Umständen ist dieses Risiko durch eine Gebäudeversicherung abgedeckt.
Sehen Sie in Ihren Versicherungsunterlagen nach oder lassen Sie sich fachkundig beraten.

Haben Sie noch offene Fragen?
Dann schicken Sie uns eine e-Mail, oder rufen Sie uns an.

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